Ich bin ein Morgen-Mensch und mein Morgen muss möglichst ruhig und still bei mir beginnen. Das habe ich inzwischen über mich gelernt.

Qigong

Daher stehe ich in der Regel um 4 Uhr Morgens auf, setze Kaffee auf, koche einen Tee und mache dann Qigong. Dazu wärme ich mich etwas auf, lockere die Gelenke und Muskeln und übe die verschiedenen Bewegungen.

Ich spüre dabei bewusst in den Körper, nehme wahr, wie sich die Füße auf dem Boden anfühlen, die Beine mich tragen und die Arme locker herunter hängen.

Anschließend kombiniere ich diese zu einer Qigong-Übung, die sich "Kleine Harmonie" nennt. Es gibt zahlreiche Videos mit dieser Übung - übrigens in sehr unterschiedlichen Ausführungen.

Seit meiner Reha im Juni 2025 mache ich täglich diese zwanzig Minuten Qigong und bin so froh, dass ich die kleine Harmonie kennenlernen konnte. Ich bin lockerer, dehnbarer, beweglicher und fühle mich lange nicht mehr so steif und verspannt, wie früher.

Tee
Foto: Sina Möller

40 Minuten Ich-Zeit

Nach dem Qigong genieße ich meinen Tee und dann folgt nach einem festen Schema entweder:

  • eine vierzigminütige Meditation, zum Beispiel eine Atemmeditation oder eine Nichts-tun-Meditation
  • oder vierzig Minuten Joga im Liegen
  • oder ein Bodyscan, bei dem ich vierzig Minuten durch den Köper wandere oder mich in dieser Zeit nur mit den Empfindungen in einem Körperteil auseinandersetze

Nach einer guten Stunde ist meine Ich-Zeit vorbei und ich wecke meine Frau mit dem frisch gebrühten Kaffee.

Wunderbar. Diese Routine hilft mir sehr. Zeit für mich, Zeit für Selbstfürsorge. Das ist so wichtig...

Welche Routine hast Du? Schreib mir gerne: Kontakt.

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