Eine schnelle Methode, um den eigenen Körper wahrzunehmen, stelle ich Dir heute als kleinen Tipp vor.

Fünf Körpersignale wahrnehmen

Diese Methode kannst Du regelmäßig, vielleicht mehrfach am Tag, anwenden, um Körpersignale wahrzunehmen. Das trainiert Dein Körperbewusstsein und kann dazu führen, Deinen Körper und Deine Gefühle, besser erkennen. Gefühle sind ganz häufig Körperwahrnehmungen, die Gedanken hervorrufen (Schmetterlinge im Bauch, starkes Herzschlagen durch Angst...). Nimmst Du diese Signale bewusst wahr, kannst Du auf Deine Gefühle schließen und früher feststellen, dass Dich etwas belastet. Gefühle sind die Hüter unserer Bedürfnisse - also kannst Du durch das Erkennen von Gefühlen auch Deine Bedürfnisse bewusst wahrnehmen und dadurch Selbstfürsorge betreiben.

Am 19. Juni 2026 erscheint hier im Blog ein Artikel dazu. Ich beschreibe darin, wie ich im Urlaub meine Bedürfnisse wahrnahm und wozu das geführt hat. Der folgende Link führt Dich also ab 19.06.2026 6 Uhr zu einem Artikel. Bis dahin bringt der er nur eine Fehlermeldung... Artikel ab 19.06.2026: Bedürfnisse erkennen.

Die Methode

  • Nimm fünf Körpersignale wahr - ja, so einfach ist das. Weiter unten gebe ich einige Beispiele.
  • Du kannst - musst aber nicht - die Augen dabei schließen
  • Du kannst diese Übung jederzeit machen, im Sitzen, beim Stehen, beim Gehen, Warten, Laufen, am Schreibtisch...
  • Sie ist eine wunderbare Möglichkeit, von einer Aufgabe zur nächsten zu wechseln, weil sie Dich kurz mit Dir selbst verbindet und dadurch einen Übergang schafft
Spüren
Foto: Sina Möller

Körpersignale
Du kannst beispielsweise wahrnehmen

  • wie Deine Füße auf dem Boden stehen
  • wie sich Dein Gewicht auf die Berührungspunkte mit dem Boden/Stuhl/Bett... verteilt
  • wie bewegte Luft an Deinem Arm vorbei streicht
  • die gefühlte Temperatur am Kopf, an den Beinen, an den Füßen, den Händen, der Brust...
  • wie sich die gefühlten Temperaturen je Körperregion unterscheiden
  • eine juckende Stelle (nimm erst annehmend wahr, bevor Du Dich bewusst dazu entscheidest, etwas zu tun)
  • den Druck der Sitzfläche auf Deinen Po
  • das Heben und Senken Deines Bauches und/oder Brust beim Atmen
  • wie die Sonne bestimmte Bereiche Deines Körpers erwärmt
  • welche Sinneseindrücke Dir Deine Finger verschaffen von der Oberfläche, auf der sie ruhen
  • wie sich Deine Füße beim Gehen dem Boden anpassen
  • welche Muskel arbeiten und welche nicht
  • wie die Brille auf das Nasenbein oder die Nasenflügel drückt
  • wie der Hut/die Kappe/die Mütze auf die Stirn drückt

Forsche in der Wahrnehmung, spiele damit, was Du spürst. Versuche, wenn Du Lust hast, die Natur der Wahrnehmung zu erforschen. Wie fühlt sich Wind auf Deiner Haut an? Wie Kühle? Wie Hitze?

Was lernst Du dabei über Dich? Hat sich etwas verändert? Welche Wahrnehmungen sind neu für Dich, welche nicht? Schreibe mir: Kontakt.

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